GEZ ummelden - neue Adresse online mitteilen |
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Die Deutschen haben bekanntlich in den Augen vieler Menschen im Ausland vor allem eine besondere Vorliebe: So gilt Deutschland als Land, in dem Behörden und Bürokratie eine ausgesprochen wichtige Rolle spielen. Mancher ist sogar der Auffassung, Deutschland bräche gänzlich in sich zusammen, sollten die Behörden im Lande irgendwann einmal abgeschafft werden. Natürlich handelt es sich bei diesen Ansichten nur um ironische Einschätzung der Lage in Deutschland. Denn in Wirklichkeit beneidet mancher Deutschland um die klaren bürokratischen Strukturen, während keineswegs jeder Deutsche wirklich begeistert ist über die heimische Behördenlandschaft. Zu den Institutionen im Lande, die bei den deutschen Bürgern immer wieder zu heftigen Debatten führt, gehört die GEZ – die Gebühreneinzugszentrale. Sie sorgt dafür, dass die nur zu einem geringen Teil werbefinanzierten öffentlich-rechtlichen TV- und Radiosender ihren Anteil am Kuchen der Rundfunkgebühren erhält. |
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Auch Handys und PCs sind gebührenpflichtig
Die monatlichen Gebühren sind im Grunde nicht allzu hoch, dennoch ist das System der GEZ vielen Kritikern echter Dorn im Auge. Ein Weg führt rein rechtlich dennoch nicht vorbei an der Bezahlung und der Anmeldung bei der GEZ. Zwar haben die Mitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale nicht die Befugnis, um in den Wohnungen nicht angemeldeter Haushalte zu kontrollieren, ob Empfangsgeräte vorhanden und einsetzbar sind. Dennoch verfügt wohl inzwischen jeder Bürger entweder über ein Radio- oder Fernsehgerät. Und selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte. Auch Autoradios, Internet-fähige Computer oder Handys mit Zugang zum mobilen Internet reichen aus, damit eine Pflicht zur Entrichtung der GEZ-Gebühren entsteht. Die meisten Verbraucher melden sich aber freiwillig an, weil sie die medialen Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender in Radio und TV sehr zu schätzen wissen. |
Online-Ummeldung bei GEZ ist schnell erledigt
Im Zuge eines Umzugs müssen Gebührenzähler nicht nur bei Behörden oder der Hausbank Adressänderungen mitteilen. Haushalte müssen sich auch bei der GEZ ummelden, damit die Datenbanken auf dem aktuellsten Stand sind. Die wichtigste Erkenntnis in dieser Sache: Anders als bei die Abmeldung macht es die Gebühreneinzugszentrale ihren Kunden beim GEZ ummelden deutlich einfacher. Denn während die Abmeldung nur unter Angabe guter Gründe und nur wahlweise postalisch oder per Fax geschehen kann, können sich Verbraucher via Internet bei der GEZ ummelden. Der Link führt Internetnutzer mit Ummelde-Bedarf direkt auf das entsprechende digitale Formular. Diese Möglichkeit der Online-Ummeldung ist für die Gebührenzahler vor allem deshalb so vorteilhaft, weil sie nicht an bestimmte Tageszeiten gebunden sind, wenn sie der GEZ mitteilen möchten, dass sich etwas an den persönlichen Daten geändert hat. Bei der Zustellung der Ummeldung per Post entstehen zudem bekanntlich Kosten für den Versand des Formulars, bei der Ummeldung entstehen natürlich keine zusätzlichen Ausgaben, abgesehen von den ohnehin zu zahlenden Zugangsgebühren für den jeweiligen Anschluss. |
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Umstellung von Kontodaten und Bankverbindungen
Verbraucher, die sich mit dem Formular befassen, erkennen schnell, dass sie auf diesem Wege nicht nur die eigentlichen Wohndaten bei der GEZ ummelden können. Nicht nur bezüglich eines möglichen Umzugs kann sich Korrektur-Bedarf ergeben. Dass sich Bürger bei der GEZ ummelden müssen, kann ebenso gut daran liegen, dass sich die eigene Bankverbindung geändert hat. Hierbei sollten Verbraucher besonders sorgfältig die Ummeldung planen. Wird die Änderung der Kontodaten zu früh oder zu spät vorgenommen, kann es zu Problemen bei der Abbuchung der Gebühren kommen. Dies wiederum kann weitere Kosten verursachen, wenn es beispielsweise zu Rücklastschriften aufgrund mangelnder Deckung des Kontos kommt, weil das GEZ Ummelden nicht pünktlich zum Wechsel der Hausbank erfolgt ist. Angeben müssen Verbraucher auf der Webseite der GEZ mit dem Direktzugriff, auf welche Art GEZ-Nutzung sich die Ummeldung bezieht. So müssen Gebühren wie bereits angeführt nicht nur für den Privathaushalt entrichtet werden. Darüber hinaus können Verbraucher online auch im Hinblick auf den Arbeitsplatz, die Zweitwohnung oder das Kfz die Daten bei der GEZ ummelden.
Korrigieren können Verbraucher auch die Art der Gebühren-Bezahlung sowie der Termine, zu denen die Gebühren zu bezahlen sind. Wer sich bei der GEZ ummelden will, kann hier zwischen der Vorauszahlung pro Quartal, Halbjahr oder für ein ganzes Jahr entscheiden. Alternativ kann die so genannte gesetzliche Zahlung beauftragt werden. In diesem Fall werden die Gebühren jeweils in der Mitte eines Quartals fällig. Verbraucher, die der Gebühreneinzugszentrale keinen Auftrag für die Abbuchung via Lastschriftverfahren erteilen oder diesen über das GEZ ummelden widerrufen möchten, können im virtuellen Formular die Überweisung ankreuzen. Wichtig ist auch in diesem Punkt die Angabe des genauen Datums, zu dem die Ummeldung in Kraft treten soll, damit die Summen vom richtigen Konto abgebucht werden oder nicht versehentlich weiterhin doch per Lastschrift gezahlt wird. |
GEZ ummelden auch per Telefon
Bürger, die sich lieber im persönlichen Gespräch bei der GEZ ummelden möchten, können dies über die telefonische tun. Der richtige Weg ist dies vermutlich dann, wenn es die eine oder andere Unklarheit zu den Daten gibt. Bevor Fehler gemacht werden, lohnt es sich in jedem Fall, nochmals nachzufragen. Ob virtuelle, telefonische oder postalische Ummeldung: So oder sollten Sie beim GEZ Abmelden die persönliche Teilnehmernummer zur Hand haben, idealerweise kennen Verbraucher zudem das individuelle Aktenzeichen. Ein wesentlicher Vorteil der Online-Ummeldung ist darin zu finden, dass Kunden schwarz auf weiß alle selbst vorgenommenen Daten in einem zweiten Schritt nach der Dateneingabe kontrollieren können. Erst nach Bestätigung der getätigten Eingaben folgt die eigentliche Durchführung des Ummelde-Antrags. Weiterhin positiv an der virtuellen Ummeldung: Am Ende können Bürger das komplett ausgefüllte Dokument ausdrucken und zusammen mit den anderen persönlichen Unterlagen aufbewahren.
Auch die GEZ hat erkannt, welchen Stellenwert das Internet für die Verbraucher inzwischen einnimmt. Rund um die Uhr können Bürger ihre Daten bei der GEZ ummelden, sofern sich die persönlichen Umstände geändert haben oder man zukünftig doch lieber via Lastschriftauftrag bezahlen möchte, weil man andernfalls doch nur nochmals die Überweisung der Gebühren für den Empfang der öffentlich-rechtlichen Sender vergessen könnte. Ganz davon abgesehen ist die Online-Ummeldung über das Formular natürlich auch für die Gebühreneinzugszentrale eine Arbeitserleichterung. Denn die Verbraucher geben selbst die Daten ein, die sonst von den Mitarbeitern aufgenommen werden müssten.
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